So entstand Bienenschutz AKTIV

Wir sind ein Agrarhandelsunternehmen mit sehr vielen Landwirten als Kunden. Aus der Diskussion um den Bienenschutz und der Situation des Lebensraumes für Bienen gründeten wir „Bienenschutz-AKTIV“. Da uns bewusst ist, dass viele Bürger gerne für den Bienenschutz aktiv sein möchten, überlegten wir, wie wir dabei behilflich sein können. So stellte sich uns die Frage, wie wir den Anteil an Blühflächen erhöhen können. Dass unsere Kunden, also die Landwirte auf Ihren Flächen neben Nutzpflanzen bereits auch schon andere Kulturen für umweltfördernde Maßnahmen anbauen, wie z.B. Blühstreifen, Greening, Zwischenfrüchte und vieles mehr, ist uns natürlich bewusst. Da aber nur ein sehr geringer Teil dieser Maßnahmen gefördert wird, oder aber diese Förderung mit zusätzlichen Auflagen verbunden wäre, können wir von unseren Landwirten auch nicht erwarten, alles freiwillig und kostenlos zu tun. Schließlich müssen diese von Ihrer Landwirtschaft leben – d.h. Geld verdienen. Wir wollen ja auch nicht, dass von unseren 40 gearbeiteten Stunden in der Woche nur z.B. 35 Std. ausbezahlt werden und das Geld der restlichen Stunden für den Naturschutz verwendet wird. Somit können wir dies auch nicht von den Landwirten abverlangen, zumal diese bereits schon sehr viel auf freiwilliger bzw. fachlich sinnvoller Basis unternehmen. Schließlich geht es auch um deren Zukunft. Schließlich funktioniert Landwirtschaft nur, wenn auch die Natur intakt ist, und das wissen unsere Landwirte sehr wohl. Denn außer dem Imker selbst ist kein Berufsstand stärker von den Bienen abhängig als der Bauer.